Linz setzt sich durch
Geschrieben von: Christian Lee/ Bianca Wenzel
1. Halbfinale
Sonnabend, 3. Juli 2010, 12.00 Uhr
ASKÖ Linz-Urfahr : FB Schwellbrunn 4:1 (11:8, 13:11, 9:11, 11:9, 11:5)
1. Satz
Beide Abwehrreihen zeigen sich von Anfang an von ihrer besten Seite, insbesondere am Linzer Zuspieler Siegfried Simon ist kein Vorbeikommen. Daher sollte für den ersten Satz entscheidend werden, welche Angreifer besser ins Turnier starten. Und hier agiert Linz insgesamt fehlerfreier als die Schweizer, die ein paar Mal zu oft die Leine treffen. So geht der 1. Satz mit 11:8 an Linz.
2. Satz
Der Beginn ist geprägt von schwachen Zuspielleistungen auf beiden Seiten, die die Linzer aber besser zum 6:4-Zwischenstand kompensieren können. Doch Schwellbrunn fängt sich und ist bei 9:9 wieder dran. Linz nimmt eine Auszeit und unterbricht so wirkungsvoll den Lauf von Schwellbrunn, denn die folgende Angabe von Schreiber landet zum 10:9 im Aus. Schwellbrunn kann diesen Satzball zwar noch abwehren, macht in der Folge aber zu wenig Druck aus dem Spiel heraus, so dass Linz immer wieder mit dem Gegenangriff punkten kann. Auch der 2. Satz geht letztlich mit 13:11 an Linz.
3. Satz
Den Anfang des Satzes bestimmen die Angreifer, wobei sich starke gesetzte Bälle und Leichtsinnsfehler die Klinke in die Hand geben. Schwellbrunn hat sein Spiel schneller wieder im Griff und kann sich über 4:6 einen kleinen Vorsprung zum 5:8 erarbeiten. Doch Linz zeigt mit einem von der Tribüne gekratzten Ball, dass sie den Satz nicht abgeschrieben haben und kann durch einen weiteren guten Angriff zum 7:8 anschließen. Durch ein Zuspiel in die Leine und einen vermeidbaren Annahmefehler machte sich Linz seine Aufholjagd selbst zunichte, der Satz geht mit 9:11 an Schwellbrunn.
4. Satz
Ein Schlagabtausch mit offenem Visier entbrennt, beide Abwehrreihen zeigen sehenswerte Aktionen. Bis zum 8:9 kann sich kein Team absetzen, wie schon im 2. Satz scheint eine von Linz jetzt genommene Auszeit die Konzentration von Schwellbrunn zu stören. Denn nach dem Anschlusspunkt von Linz zum 9:9 besiegeln zwei Angaben in die Leine von Schreiber den 11:9 Satzgewinn für Linz.
5. Satz
Der unglücklich verlorene 4. Satz scheint Schwellbrunn den Zahn gezogen zu haben. Viele Angriffsfehler und leichte Stockfehler machen den Satz schnell zu einer eindeutigen Angelegenheit für Linz. Über 5:1 und 8:2 geht der Satz mit 11:5 deutlich an das Team von Linz, das damit als erster Finalist feststeht.









